Archiv der Kategorie: Bericht

Ferienspaß beim Musikverein 2017

Zum Ferienspaß beim Musikverein waren in diesem Jahr mehr als 25 Kinder in den Proberaum gekommen. Es warteten gut gelaunte Helfer mit einem abwechslungsreichen Spielprogramm auf die Kinder.

Zum Aufwärmen gab es für alle einen Serviettentanz. Dann wurden kleine Gruppen gebildet für ein Quiz-Spiel rund um die Musik nach den Regeln der Fernsehshow 1, 2 oder 3. Allerhand Wissenswertes gab es dabei zu erfahen und mehrere Musiker spielten dazu immer wieder live auf ihren Instrumenten.

Damit alle dann auch selbst musizieren konnten, haben alle Kinder dann selbst aus Bechern Rasseln gebastelt.
Schon Zeit für das Mittagessen. Ein fleißiges Küchenteam versorgte die Kinder mit leckerer Kartoffelsuppe und frisch gebackenen Apfelküchle mit Vanillesoße.
Nach dem Essen haben wurde zusammen gesungen und die Rasseln bei einem afrikanischen Lied ausprobiert.

Bei einer Instrumentenvorführung galt es dann, in möglichst kurzer Zeit einen Ton auf den gezeigten Instrumenten zu spielen. Bei den folgenden Spielstationen konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit beweisen. Es galt, ein Puzzle zu legen, einen Becherturm um Umfallen zu bringen, Knoten zu knüpfen und Düfte zu erkennen.
Bei einem kleinen Spaziergang gab es für alle Kinder eine kleinen musikalischen Schatz zu finden. Dann war es auch schon Zeit, die Siegergruppe zu ermitteln. Stolz nahmen die Kinder ihren Preis entgegen. Schon war der Ferienspaß beim Musikverein beendet. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Winterfeier der Musikvereine St. Leon und Rot

Dieses Jahr fand unsere jährliche Winterfeier der Musikvereine wieder im Proberaum statt. Am Samstag den 28. Januar, um 18 Uhr haben sich zahlreiche Musikerinnen und Musiker, Mitglieder, Freunde und Familien der beiden Musikvereine in unserem großen Saal eingefunden. Alle hatten schon großen Hunger, als schließlich das leckere Essen von der Metzgerei Wagner gebracht wurde, war die Freude groß. Aber es wurde natürlich auch für witzige und musikalische Unterhaltung gesorgt.

Zuerst standen jedoch die Ehrungen für die Mitgliedschaft der aktiven Musiker/-innen auf dem Programm:

  • Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurden Lena Back, Sophia Billmann, Kirsten Feuerstein und Sebastian Feuerstein geehrt
  • Für 20 Jahre Mitgliedschaft wurden Sebastian Becker, Julia Thome und Elisa Thome geehrt.
  • Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Alex Brecht, Florian Bugiel und Lena Linder geehrt.
  • Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurde Sonja Klefenz geehrt.

Natürlich wurde die Winterfeier, wie jedes Jahr auch für die Ehrung der Musikerinnen und Musiker, die das Jahr über am häufigsten an den Proben und Auftritten teilgenommen haben, genutzt. Dieses Mal schafften es Sonja Heger, Annika Lang, Thorsten Will, Roland Wahl, Martina Lang, Karl Bechberger, Rainer Hillenbrand und neu an der Spitze mit 83 von 85 besuchten Proben und Auftritte, Joachim Heger auf das Siegertreppchen.

Musikalisch begann die Jugend unter der Führung von Maria Bierwald die Masse einzustimmen. Weiter ging es mit einem Musikfamilien-Duell von Sandra und Aaron, bei dem die Zuschauer gegeneinander antreten mussten. Danach ging es musikalisch mit den Flöten weiter, Maria und ihre Schützlinge spielten ein Paar Duette. Monika und Elias folgten darauf auch mit einem Flötenduett. Lustig ging es weiter mit Hedwig und Herda und ihren Geschichten bzw. ihren alltäglichen Problemen, was jedem zum Lachen brachte. Nun kamen Jessica, Martina, Annika und Marie mit einem schönen Hornquartett. Daraufhin spielten die Hörner Martina, Annika und Marie mit den Posaunen Sebastian und Karl ein Paar Stücke. Es warteten schon alle gespannt auf die jährliche Tombola. Schließlich war es so weit und egal ob jung oder alt, alle kauften sich Lose. Über die vielen Gewinne freute sich jeder und viele Treffer verbargen auch ein Paar Lacher.

Wir bedanken uns bei allen Spendern für die Tombolageschenke und auch vielen Dank für die leckeren Nachtische, die mitgebracht wurden.

Spielenachmittag 2017

Am Samstag, 4. Februar trafen sich die Jungmusiker im Proberaum zu einem unterhaltsamen Spielenachmittag. Bei den ersten Gruppenspielen lernten sich die Kinder und Helfer näher kennen. Wir lösten spielerisch einige Aufgaben, bei denen es auf Teamarbeit und Zusammenhalt ankommt. Wir gratulierten alle Jessica zu ihrem Erfolg bei „Jugend musiziert“, den sie am Vormittag erspielt hatte. Schon bald hatten die Kinder eigene Ideen für weitere Spiele. Wir spielten Suchspiele, das spannende Werwolfspiel, Menschenmemory, das „Spiel des Lebens“, Personen raten und noch vieles mehr. Damit uns nicht die Kraft ausging, hatte Martina für uns leckere Snacks vorbereitet, die wir mit Appetit verzehrten. So vergingen drei Stunden wie im Flug, bei denen wir viel Spaß miteinander hatten!

Jugend musiziert 2017

Unsere Jungmusikerin Jessica Dreiforth hat in diesem Jahr am Wettbewerb „Jugend musiziert“ teilgenommen. Für ihr Instrument, das Horn, fand in diesem Jahr eine Ensemblewertung statt. Jessica hat gemeinsam mit Ronja Sand (Waghäusel) und Katharina Misch (Hambrücken) am Wettbewerb in Ettlingen in der Altersgruppe III teilgenommen. Für ihre fleißige Vorbereitung wurde die Gruppe mit einem ersten Preis ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch Ronja, Katharina, Jessica!

Konzert der Musikkapelle St. Leon-Rot 2016

„Ein tierisches Vergnügen“ – So lautete das Motto für das Jahreskonzert der Musikkapelle St. Leon-Rot im Festsaal des Harres.
 
Den Anfang machte das Schüler- und Jugendorchester unter der Leitung von Maria Bierwald.
 
Mit „Barrier Reef“ spielten die Kinder eine kleine Ouvertüre, die dem Leben in der Welt der Meere gewidmet ist. Das Stück beschreibt das Abtauchen in die Unterwasserwelt und das schillernd bunte Leben am Barrier Reef, dem größten Korallenriff der Erde vor der Nordostküste Australiens. Die Jungen und Mädchen musizierten aufmerksam und selbstbewusst.
 
Viel Spaß gab es dann bei „Who let the dogs out?“ Immer wieder konnte man dabei musikalische Hunde bellen hören und das Publikum unterstützte die Kinder dabei nach Kräften.
 
Zwei kleine Sängerinnen sangen mit dem Jugendorchester fröhlich das Lied von Rudolph, dem Rentier. Schon verabschiedeten sich die Jungmusiker von ihrem Publikum.
 
Das Hauptorchester nahm auf der Bühne Platz und eröffnete nun seinerseits das Konzert mit der Ouvertüre „From Crystals and Eagles“ von Thomas Doss. Martin Schmitt dirigierte souverän das Charakterstück, das den Flug eines Adlers über schneebedeckte Berge illustriert. Schmetternde Trompetensignale, sonore Hörner und singende Klarinetten waren hier zu hören.
 
Einem anderen Genre wandte man sich zu mit der Ouvertüre zur Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß. Die Ouvertüre ist eine Potpourriouverture, die die Highlights der Operette zusammenfasst. Walzer und Polkas mit virtuosen Läufen erzeugten eine prickelnde Stimmung mit Witz und guter Laune, schwungvoll und blitzblank intoniert.
 
„Illuminations“ lautete der Titel des Solostücks für Altsaxophon, das Ronja Tropf an Stelle des erkrankten André Weis übernommen hatte. Illuminations ist im eigentlichen Sinn ein Wort für Beleuchtung. Und tatsächlich konnte man kleine Lichtfunken hören, die im Stück aufblitzen und nicht nur den Klang des agilen Saxophons zum Strahlen brachten.
 
Mit „Jungle“ wandte man sich dann wieder der Tierwelt zu. In dem lautmalerischen Stück sind deutlich Tierstimmen zu vernehmen. Die Posaunen erinnern mit Glissandi an Elefanten, die Rhythmusgruppe sorgt für das richtige Junglegefühl, mit lautem Zischen und einer anschmiegsamen Soloflöte glaubt man Schlangen und exotische Vögel zu hören. Fröhliche afrikanische Gesänge, Buschtrommeln, rauschende Wasserfälle ertönten in dem musikalisch einfallsreichen Stück.
 
Mit dem bekannten Paso doble „Espana cani“ von Pasqual Marquina entführten die Musiker ihre Zuhörer temperamentvoll nach Spanien. Im Tanz des Paso doble wird eine klassische Stierkampfszene dargestellt.
 
Mit dem fein musizierten Marsch „Unterm Doppeladler“ entließ man das Publikum in die Pause.
 
Noch einmal Adler waren das Thema bei „Where Eagles soar“ von Steven Reineke. Es beschreibt die Schönheit des US-Staates Maine, aber auch die Freiheit des menschlichen Geistes, der wie auf Adlerschwingen hinauf steigt in lichte Höhen.
 
Ein Medley aus Andrew Lloyd Webbers Musical „Cats“ stand nun auf dem Programm. Einige der berühmtesten Musical-Melodien des zwanzigsten Jahrhunderts waren hier zu hören. Das Stück um die Katzen, die auf dem Schrottplatz ihre allzu menschlichen Rivalitäten austragen, erwies sich als äußerst reizvolle Aufgabe für das Blasorchester. So konnte man jaulende, schleichende und tanzende Katzen in melancholischer, angriffslustiger oder festlicher Stimmung ausmachen.
 
Günther Rauchmann vom Blasmusikverband Rhein-Neckar ehrte verdiente Mitglieder der Musikvereine St. Leon und Rot: Für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft: Sonja Heger, für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft: Silke Hartlieb Cortes, Martina Lang und und Martina Götzmann. Für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft wurde Hans-Joachim Linder geehrt und Roland Wahl erhielt eine Ehrung für 20 jährige Tätigkeit als Vorsitzender des MV Rot.

 

In einem Programm, das der Tierwelt gewidmet ist, darf der Rosarote Panther natürlich nicht fehlen. Er machte seinen Komponisten Henri Mancini weltberühmt. Er schrieb den „Pink Panther“ 1963 für eine Kriminalkomödie. Das Orchester musizierte spannend und Spielwitz.
 
Zum Abschluss waren dann die Highlights aus „König der Löwen“ zu hören. Das Orchester glänzte noch einmal in allen Registern. Mit Melodien wie „Circle of life“, „Hakuna Matata“ und dem berührenden „Can you feel the love tonight“ fand das Konzert einen krönenden Abschluss.
 
Das Publikum applaudierte begeistert und bekam als Zugabe passend zum 1. Advent noch den Choral „Macht hoch die Tür“ zu hören.
 
Bericht mit freundlicher Genehmigung aus der RNZ entnommen, Bilder von Theo Vetter

Straßenfest 2016

Eröffnung

Nachdem alle Planungen und Vorbereitungen abgeschlossen und das Festzelt des Musikvereins trotz strömenden Regens aufgestellt war, begann das 30. Straßenfest in St. Leon mit dem Salut des Schützenvereins. Wie in den vergangenen Jahren teilten wir uns bei der Eröffnung die musikalische Umrahmung mit dem Gesangverein Harmonie. Diesmal teilten wir uns aufgrund des einsetzenden Regens auch die Bühne. Der Bürgermeister wurde beim Fassanstich von den Klängen des Liedes „Hoch Badnerland“ – gespielt von der Musikkapelle St. Leon-Rot und gesungen vom Gesangverein – unterstützt.

Musikalisches Straßenfest

Nach dem offiziellen Teil spielte auch schon ab 18.00 Uhr die erste Gastkapelle aus Sandhausen in unserem Festzelt, danach trat die Musikkapelle aus Reilingen auf und die Musikkapelle St.Leon-Rot bildete den Abschluss am Samstagabend, um unsere Gäste, die trotz des ungemütlichen Wetters durchhielten, zu unterhalten. Der Sonntag mittag gehörte unserer Jugend unter der Leitung von Maria Bierwald. Am Nachmittag durften unsere Gäste das Programm unserer Musikfreunde aus Eschelbronn, Mingolsheim und Dielheim genießen. Als Kontrast zum Regen vom Freitag, wurde am Montag das Festzelt bei Sonnenschein und über 30 Grad abgebaut. Gegen 17.00 Uhr waren dann alles „geschafft“ und alle „geschafft“.

Dankeschön

Der Musikverein bedankt sich ganz herzlich bei allen, die in irgendeiner Weise zum Gelingen des Straßenfestes beigetragen haben. Vielen Dank an alle, die ihre Zeit geopfert haben,um uns zu helfen, das Fest zu gestalten.

Ebenso bedanken möchten wir uns bei allen Besuchen und unseren Gastkapellen.

Straßenfest

Straßenfest

Straßenfest

Straßenfest

Straßenfest

Straßenfest

Straßenfest

Straßenfest

Straßenfest

Grandioses Hallelujah beim Kirchenkonzert

Mit einem Kirchenkonzert präsentierte sich die Musikkapelle St. Leon-Rot am Sonntag in der katholischen Kirche St. Mauritius in Rot. Das Konzert wurde festlich eröffnet mit drei Sätzen aus der „Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel. Die große Ouvertüre, ein zügig gespieltes Menuett und den fröhlichen Satz „La réjouissance“ hatte Martin Schmidt für sein Orchester ausgewählt.

Roland Wahl begrüßte die Konzertbesucher im Namen seiner Musiker. Mit „Salute to a Hero“ von Philipp Sparke spielt mit Kontrasten zwischen fanfarenhaften Blechbläsern und lyrischen Passagen der Holzbläser und baut so eine Spannung auf, die einer Heldenmusik voll entspricht. Die Musiker agierten konzentriert und endeten mit einem dramatischen Schlusspunkt. Feine, gesanglich empfundene Musik bekamen die Zuhörer dann mit der „Romanze für Horn“ von Camille Saint Saens zu hören. Souverän füllte die junge Hornistin Annika Lang mit ihrem Horn den Kirchenraum mit ihren cantablen Klängen und wurde dabei von einer kleinen Besetzung dezent begleitet. Kammermusikalischer Feinsinn war bei allen Beteiligten deutlich spürbar.

Moderne Melodik und Rhythmik in eine strenge, barocke Form gebracht, hat Ted Huggens seine Ideen in einem seiner bekanntesten Stücke „Choral and Rock-Out“ aus dem Jahr 1973. Auch heute ist das in der Blasmusikszene etablierte Werk es wert, dass es immer wieder neu aufgelegt wird, denn man kann- wie bei diesem Konzert geschehen- damit bezaubernde Klänge finden und einzelne Register sehr schön hervor treten lassen.

Bei einem Besuch der großen Kathedrale in Canterbury war der belgische Komponist Jan van der Roost beeindruckt, vom dort gepflegten Kirchengesang. Davon angeregt, komponierte er einen eigenen „Canterbury Chorale“ bei dem die einzelnen Stimmen kunstvoll ineinander verflochten sind und einzelne Instrumentengruppen mit kleinen Solopassagen glänzen können. Die Musikkapelle St. Leon Rot spielte das Stück mit Andacht und Sinn für farbenreiche Klänge.

Darauf folgte von Michael van Delft eine Fantasie über den Choral „Lobet den Herren“, der den Choral in neuem Kleid kunstvoll ausgearbeitet hat. Johann Sebastian Bachs Choralbearbeitung über „Jesu bleibet meine Freude“ wurde dann von den Musikern mit Sinn für Bachs kunstvolle Figurationen dargeboten. Mit einem Medley aus Andrew Lloyd Webber’s Musical „Jesus Christ Superstar“ endete das Konzert dynamische abwechslungsreich und mit mit viel Engagement.

Der anhaltende Applaus zeigte den Musikern, dass eine musikalische Zugabe gewünscht war: Mit sanftem Schwung gab es noch das bekannte Hallelujah von Leonard Cohen, das leise beginnt, sich nach und nach immer mehr aufbaut, und schließlich in einem grandiosen Hallelujah zu Gottes Lob endet.

Jahreskonzert 2015

Die Musikvereine St. Leon und Rot veranstalteten ihr Jahreskonzert 2015 im voll besetzten Harres. Zunächst stellte sich die Jugend unter der Leitung von Maria Bierwald in verschiedenen Gruppierungen vor: „There’s No Business Like Show Business“ hieß das Eröffnungsstück. Mit „Firestorm“ präsentierten sich die Jüngsten. Darauf folgten als weitere Beiträge „Just give me a reason“ von P!nk und das tonschön vorgetragene „Irish dream“ von Kurt Gäble. Mit dem lustigen Lied von „Rudolph, dem kleinen Rentier“ verabschiedeten sich die Kinder und Jugendlichen aus dem Rampenlicht und gaben die Bühne frei für das Hauptorchester.

Unter der souveränen Leitung ihres Dirigenten Martin Sebastian Schmitt eröffneten die Musiker ihre Vorträge mit dem fanfarenartigen Gruß „Salute to a Hero“ von Philipp Sparke. Die vierssätzigen Suite „Gulliver’s Travels“ von Bert Appermont schildert die Aufenthalte seines Helden Gulliver bei den unternehmungslustigen Liliputanern, den grobschlächtigen Riesen, im Traumland Laputa Laputa und im Land der Pferde bei den Houyhnhmns.

In dem farbig orchestrierten Werk kamen alle Register vorteilhaft zum Einsatz. Die munteren Holzbläser mit einer äußerst sauber intonierenden Piccoloflöte, die strahlenden Blechbläser mit dem sonoren Bassregister, die differenziert agierende Riege der Schlagzeuger und schließlich die einfallsreichen Kombinationen dieser Farben gaben die dargestellten Szenerien plastisch wieder. Eine eigene Solistin präsentierte das Orchester mit Annika Lang. Die junge Hornistin gewann im vergangenen Jahr beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ 1. Preise auf allen Ebenen des Wettbewerbs. Sie spielte eine Romanze von Camille Saint-Saens mit viel Ruhe und Ausdruckskraft, während das Orchester sie dezent begleitete.

„Pilatus, Berg der Drachen“ von Steven Reineke war ein weiteres Werk für sinfonisches Blasorchester, das sich gut in das Konzertmotto „Märchen, Sagen und Legenden“ einfügte. Das programmatische Werk schildert das Auftretten von Drachen am sagenumwobenen Berg Pilatus. Sehr transparent und differenziert musizierte das Orchester in allen Registern. Musik von Peter Tschaikowski zum Ballett „Der Nussknacker“ darf natürlich in einem Konzert zur Adventszeit nicht fehlen. Bilder aus längst vergangenen Kindertagen mit dem „Tanz der Zuckerfee“, dem „Marsch der Zinnsoldaten“ und dem schwungollen „Blumenwalzer“ wurden musikalisch heraufbeschworen.

Mit dem sehr feinen Marsch „Aurum“ verabschiedete man sich glanzvoll in die Pause.

Jahreskonzert 2015

Danach standen Medleys aus Filmklassikern und Musicals auf dem Programm. Der „Zauberer von Oz“ mit der Geschichte von Dorothy, die mit dem furchtsamen Löwen, dem Blechmann ohne Herz und dem hirnlosen Strohmann auf den Weg macht, ist ein Märchen aus Hollywood, das in den 1930er Jahren mit Judy Garland in der Hauptrolle verfilmt wurde. Die Musik von Harold Arlen und E. Y. Harburg hat nicht nur in den USA eine populäre Verbreitung und ist doch immer wieder hörernswert. Am Bekanntesten ist sicher der romantische Titel: „Over the Rainbow“. „Die Schöne und das Biest“ mit der Musik von Alan Menken und Howard Ashman wurde als Zeichentrickfilm in den 1990er Jahren gedreht. Sie geht auf ein französisches Volksmärchen zurück. Auf die mysteriöse Einleitung folgt ein lustiger Marsch und natürlich das bekannte Hauptthema des
Films.

Auch die Musik zum Film Robin Hood stammt aus der gleichen Zeit. Songs wie „Robin loves you“ und „Everything I do“, hier präsentiert als Solo für das Tenorhorn-Register, illustrierten hier die Geschichte von dem geächteten Helden Robin Hood, der den Reichen nimmt und den Armen gibt. Zum Abschluss des Konzerts hatte man noch die munteren Melodien aus dem Musical „Mary Poppins“ auf dem Programm. Die Musiker spielten mit Charme und Witz so bekannte Evergreens wie:„Mit ’nem Teelöffel Zucker“, „Chim, Chimeney“ und „Supercalifragilistic“.

Jahreskonzert 2015

Die Vorsitzenden bedankten sich bei allen Mitwirkenden und überreichten Blumen und Präsente. Als Zugabe für das begeisterte Publikum spielte das Orchester ein Medley aus gefühlvollen Weihnachtsliedern zum Mitsingen.

Text: Maria Bierwald
Fotos: Steffen Linder

Ferienspaß bei der Musikkapelle St. Leon-Rot

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Dieses Jahr gab es endlich wieder eine Ferienspaß-Aktion bei der Musikkapelle. Am Freitag, den 07.08. trafen sich 35 Kinder aus St. Leon und Rot, um gemeinsam die kleine Radtour zur Grillhütte in Kirrlach anzutreten. Bei den Rekordtemperaturen von knapp 40 Grad war allein der Hinweg eine Herausforderung für Kids und Betreuer und alle waren heilfroh, als die Grillhütte endlich in Sicht kam und Räder abgestellt und Helme abgezogen werden konnten.

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Erster Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert

Unsere Jungmusikerin Annika Lang hat am Pfingstwochenende beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Hamburg einen fantastischen ersten Preis erspielt.

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Viele Monate hat sie an ihrem Wettbewerbsprogramm geübt und gefeilt. Viele Proben und Auftritte hat sie durchgestanden. Am Klavier begleitet wurde die vierzehnjährige Annika im Wettbewerb von Frau Kim Hyemin aus Frankfurt. Ihr musikalisches Programm bestand aus einem romantischen „Nocturno“ von Franz Strauss, einem „Chant Corse“ von Henri Tomasi und einem „Rondo B-Dur“ von Arnold Cooke aus dem Jahr 1906.

Im Wettbewerb waren 13 junge Hornisten in Annikas Altersklasse aus ganz Deutschland. Alle hatten sich durch erste Preise in den Regional- und Landeswettbewerben für den Bundeswettbewerb qualifiziert. Vier der jungen Hornisten erkannte die Jury einen ersten Preis zu.
Unterricht erhielt Annika im Vorfeld von Prof. Peter Arnold an der Musikhochschule Mannheim, bei die dem sie als Vorstudentin eingeschrieben ist und von ihrer langjährigen Hornlehrerin Fabienne Arnold. Fleiß, Einsatzbereitschaft, die Beachtung kleinster Details und ein hohes Maß an Konzentrationsfähigkeit sind Voraussetzung um sich in so einem Wettbewerb erfolgreich zu behaupten.

Bravo Annika!

Text: Maria Bierwald
Foto: privat