Archiv der Kategorie: Konzert

Probewochenende 2017

Am Freitag den 09.11.2017 trafen sich die Musiker der Musikvereine St. Leon und Rot für das diesjährige Probenwochenende, zum gemeinsamen Proben. Ab 19 Uhr probten wir gemeinsam die Stücke für das Jahreskonzert am 03.12.2017 im Proberaum. Um 22 Uhr war die gemeinsame Probe vorerst zu Ende.

Am Samstag den 11.11.2017 ging es in die zweite Runde. 9 Uhr morgens fanden sich alle Musiker wieder im Proberaum ein, um in den jeweiligen Instrumentensätzen weiter an den Stücken zu arbeiten. Ab 12 Uhr begann die Mittagspause, in der die Musiker leckeres Essen bekamen. Kurze Zeit später ging es auch schon weiter mit dem Proben in den einzelnen Registern, um intensiver die „kleineren“ Spielfehler auszumerzen. Am Abend schlossen sich alle Register wieder zu dem gemeinsamen Orchester zusammen um gemeinsam die einzelnen geprobten Stücke zusammenzufügen.

Vielen Dank an alle die beim dies jährigen Probewochenende beteiligt und geholfen haben. Natürlich auch ein großes Dankeschön an die Dozenten, die mit uns die Stücke weiter erarbeitet und verbessert haben.

Es waren zwei schöne Tage, die uns wieder ein Stückchen näher an ein klangvolles und harmonisches Konzert gebracht hat.

Konzert der Musikkapelle St. Leon-Rot 2016

„Ein tierisches Vergnügen“ – So lautete das Motto für das Jahreskonzert der Musikkapelle St. Leon-Rot im Festsaal des Harres.
 
Den Anfang machte das Schüler- und Jugendorchester unter der Leitung von Maria Bierwald.
 
Mit „Barrier Reef“ spielten die Kinder eine kleine Ouvertüre, die dem Leben in der Welt der Meere gewidmet ist. Das Stück beschreibt das Abtauchen in die Unterwasserwelt und das schillernd bunte Leben am Barrier Reef, dem größten Korallenriff der Erde vor der Nordostküste Australiens. Die Jungen und Mädchen musizierten aufmerksam und selbstbewusst.
 
Viel Spaß gab es dann bei „Who let the dogs out?“ Immer wieder konnte man dabei musikalische Hunde bellen hören und das Publikum unterstützte die Kinder dabei nach Kräften.
 
Zwei kleine Sängerinnen sangen mit dem Jugendorchester fröhlich das Lied von Rudolph, dem Rentier. Schon verabschiedeten sich die Jungmusiker von ihrem Publikum.
 
Das Hauptorchester nahm auf der Bühne Platz und eröffnete nun seinerseits das Konzert mit der Ouvertüre „From Crystals and Eagles“ von Thomas Doss. Martin Schmitt dirigierte souverän das Charakterstück, das den Flug eines Adlers über schneebedeckte Berge illustriert. Schmetternde Trompetensignale, sonore Hörner und singende Klarinetten waren hier zu hören.
 
Einem anderen Genre wandte man sich zu mit der Ouvertüre zur Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß. Die Ouvertüre ist eine Potpourriouverture, die die Highlights der Operette zusammenfasst. Walzer und Polkas mit virtuosen Läufen erzeugten eine prickelnde Stimmung mit Witz und guter Laune, schwungvoll und blitzblank intoniert.
 
„Illuminations“ lautete der Titel des Solostücks für Altsaxophon, das Ronja Tropf an Stelle des erkrankten André Weis übernommen hatte. Illuminations ist im eigentlichen Sinn ein Wort für Beleuchtung. Und tatsächlich konnte man kleine Lichtfunken hören, die im Stück aufblitzen und nicht nur den Klang des agilen Saxophons zum Strahlen brachten.
 
Mit „Jungle“ wandte man sich dann wieder der Tierwelt zu. In dem lautmalerischen Stück sind deutlich Tierstimmen zu vernehmen. Die Posaunen erinnern mit Glissandi an Elefanten, die Rhythmusgruppe sorgt für das richtige Junglegefühl, mit lautem Zischen und einer anschmiegsamen Soloflöte glaubt man Schlangen und exotische Vögel zu hören. Fröhliche afrikanische Gesänge, Buschtrommeln, rauschende Wasserfälle ertönten in dem musikalisch einfallsreichen Stück.
 
Mit dem bekannten Paso doble „Espana cani“ von Pasqual Marquina entführten die Musiker ihre Zuhörer temperamentvoll nach Spanien. Im Tanz des Paso doble wird eine klassische Stierkampfszene dargestellt.
 
Mit dem fein musizierten Marsch „Unterm Doppeladler“ entließ man das Publikum in die Pause.
 
Noch einmal Adler waren das Thema bei „Where Eagles soar“ von Steven Reineke. Es beschreibt die Schönheit des US-Staates Maine, aber auch die Freiheit des menschlichen Geistes, der wie auf Adlerschwingen hinauf steigt in lichte Höhen.
 
Ein Medley aus Andrew Lloyd Webbers Musical „Cats“ stand nun auf dem Programm. Einige der berühmtesten Musical-Melodien des zwanzigsten Jahrhunderts waren hier zu hören. Das Stück um die Katzen, die auf dem Schrottplatz ihre allzu menschlichen Rivalitäten austragen, erwies sich als äußerst reizvolle Aufgabe für das Blasorchester. So konnte man jaulende, schleichende und tanzende Katzen in melancholischer, angriffslustiger oder festlicher Stimmung ausmachen.
 
Günther Rauchmann vom Blasmusikverband Rhein-Neckar ehrte verdiente Mitglieder der Musikvereine St. Leon und Rot: Für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft: Sonja Heger, für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft: Silke Hartlieb Cortes, Martina Lang und und Martina Götzmann. Für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft wurde Hans-Joachim Linder geehrt und Roland Wahl erhielt eine Ehrung für 20 jährige Tätigkeit als Vorsitzender des MV Rot.

 

In einem Programm, das der Tierwelt gewidmet ist, darf der Rosarote Panther natürlich nicht fehlen. Er machte seinen Komponisten Henri Mancini weltberühmt. Er schrieb den „Pink Panther“ 1963 für eine Kriminalkomödie. Das Orchester musizierte spannend und Spielwitz.
 
Zum Abschluss waren dann die Highlights aus „König der Löwen“ zu hören. Das Orchester glänzte noch einmal in allen Registern. Mit Melodien wie „Circle of life“, „Hakuna Matata“ und dem berührenden „Can you feel the love tonight“ fand das Konzert einen krönenden Abschluss.
 
Das Publikum applaudierte begeistert und bekam als Zugabe passend zum 1. Advent noch den Choral „Macht hoch die Tür“ zu hören.
 
Bericht mit freundlicher Genehmigung aus der RNZ entnommen, Bilder von Theo Vetter

Grandioses Hallelujah beim Kirchenkonzert

Mit einem Kirchenkonzert präsentierte sich die Musikkapelle St. Leon-Rot am Sonntag in der katholischen Kirche St. Mauritius in Rot. Das Konzert wurde festlich eröffnet mit drei Sätzen aus der „Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel. Die große Ouvertüre, ein zügig gespieltes Menuett und den fröhlichen Satz „La réjouissance“ hatte Martin Schmidt für sein Orchester ausgewählt.

Roland Wahl begrüßte die Konzertbesucher im Namen seiner Musiker. Mit „Salute to a Hero“ von Philipp Sparke spielt mit Kontrasten zwischen fanfarenhaften Blechbläsern und lyrischen Passagen der Holzbläser und baut so eine Spannung auf, die einer Heldenmusik voll entspricht. Die Musiker agierten konzentriert und endeten mit einem dramatischen Schlusspunkt. Feine, gesanglich empfundene Musik bekamen die Zuhörer dann mit der „Romanze für Horn“ von Camille Saint Saens zu hören. Souverän füllte die junge Hornistin Annika Lang mit ihrem Horn den Kirchenraum mit ihren cantablen Klängen und wurde dabei von einer kleinen Besetzung dezent begleitet. Kammermusikalischer Feinsinn war bei allen Beteiligten deutlich spürbar.

Moderne Melodik und Rhythmik in eine strenge, barocke Form gebracht, hat Ted Huggens seine Ideen in einem seiner bekanntesten Stücke „Choral and Rock-Out“ aus dem Jahr 1973. Auch heute ist das in der Blasmusikszene etablierte Werk es wert, dass es immer wieder neu aufgelegt wird, denn man kann- wie bei diesem Konzert geschehen- damit bezaubernde Klänge finden und einzelne Register sehr schön hervor treten lassen.

Bei einem Besuch der großen Kathedrale in Canterbury war der belgische Komponist Jan van der Roost beeindruckt, vom dort gepflegten Kirchengesang. Davon angeregt, komponierte er einen eigenen „Canterbury Chorale“ bei dem die einzelnen Stimmen kunstvoll ineinander verflochten sind und einzelne Instrumentengruppen mit kleinen Solopassagen glänzen können. Die Musikkapelle St. Leon Rot spielte das Stück mit Andacht und Sinn für farbenreiche Klänge.

Darauf folgte von Michael van Delft eine Fantasie über den Choral „Lobet den Herren“, der den Choral in neuem Kleid kunstvoll ausgearbeitet hat. Johann Sebastian Bachs Choralbearbeitung über „Jesu bleibet meine Freude“ wurde dann von den Musikern mit Sinn für Bachs kunstvolle Figurationen dargeboten. Mit einem Medley aus Andrew Lloyd Webber’s Musical „Jesus Christ Superstar“ endete das Konzert dynamische abwechslungsreich und mit mit viel Engagement.

Der anhaltende Applaus zeigte den Musikern, dass eine musikalische Zugabe gewünscht war: Mit sanftem Schwung gab es noch das bekannte Hallelujah von Leonard Cohen, das leise beginnt, sich nach und nach immer mehr aufbaut, und schließlich in einem grandiosen Hallelujah zu Gottes Lob endet.

Jahreskonzert 2015

Die Musikvereine St. Leon und Rot veranstalteten ihr Jahreskonzert 2015 im voll besetzten Harres. Zunächst stellte sich die Jugend unter der Leitung von Maria Bierwald in verschiedenen Gruppierungen vor: „There’s No Business Like Show Business“ hieß das Eröffnungsstück. Mit „Firestorm“ präsentierten sich die Jüngsten. Darauf folgten als weitere Beiträge „Just give me a reason“ von P!nk und das tonschön vorgetragene „Irish dream“ von Kurt Gäble. Mit dem lustigen Lied von „Rudolph, dem kleinen Rentier“ verabschiedeten sich die Kinder und Jugendlichen aus dem Rampenlicht und gaben die Bühne frei für das Hauptorchester.

Unter der souveränen Leitung ihres Dirigenten Martin Sebastian Schmitt eröffneten die Musiker ihre Vorträge mit dem fanfarenartigen Gruß „Salute to a Hero“ von Philipp Sparke. Die vierssätzigen Suite „Gulliver’s Travels“ von Bert Appermont schildert die Aufenthalte seines Helden Gulliver bei den unternehmungslustigen Liliputanern, den grobschlächtigen Riesen, im Traumland Laputa Laputa und im Land der Pferde bei den Houyhnhmns.

In dem farbig orchestrierten Werk kamen alle Register vorteilhaft zum Einsatz. Die munteren Holzbläser mit einer äußerst sauber intonierenden Piccoloflöte, die strahlenden Blechbläser mit dem sonoren Bassregister, die differenziert agierende Riege der Schlagzeuger und schließlich die einfallsreichen Kombinationen dieser Farben gaben die dargestellten Szenerien plastisch wieder. Eine eigene Solistin präsentierte das Orchester mit Annika Lang. Die junge Hornistin gewann im vergangenen Jahr beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ 1. Preise auf allen Ebenen des Wettbewerbs. Sie spielte eine Romanze von Camille Saint-Saens mit viel Ruhe und Ausdruckskraft, während das Orchester sie dezent begleitete.

„Pilatus, Berg der Drachen“ von Steven Reineke war ein weiteres Werk für sinfonisches Blasorchester, das sich gut in das Konzertmotto „Märchen, Sagen und Legenden“ einfügte. Das programmatische Werk schildert das Auftretten von Drachen am sagenumwobenen Berg Pilatus. Sehr transparent und differenziert musizierte das Orchester in allen Registern. Musik von Peter Tschaikowski zum Ballett „Der Nussknacker“ darf natürlich in einem Konzert zur Adventszeit nicht fehlen. Bilder aus längst vergangenen Kindertagen mit dem „Tanz der Zuckerfee“, dem „Marsch der Zinnsoldaten“ und dem schwungollen „Blumenwalzer“ wurden musikalisch heraufbeschworen.

Mit dem sehr feinen Marsch „Aurum“ verabschiedete man sich glanzvoll in die Pause.

Jahreskonzert 2015

Danach standen Medleys aus Filmklassikern und Musicals auf dem Programm. Der „Zauberer von Oz“ mit der Geschichte von Dorothy, die mit dem furchtsamen Löwen, dem Blechmann ohne Herz und dem hirnlosen Strohmann auf den Weg macht, ist ein Märchen aus Hollywood, das in den 1930er Jahren mit Judy Garland in der Hauptrolle verfilmt wurde. Die Musik von Harold Arlen und E. Y. Harburg hat nicht nur in den USA eine populäre Verbreitung und ist doch immer wieder hörernswert. Am Bekanntesten ist sicher der romantische Titel: „Over the Rainbow“. „Die Schöne und das Biest“ mit der Musik von Alan Menken und Howard Ashman wurde als Zeichentrickfilm in den 1990er Jahren gedreht. Sie geht auf ein französisches Volksmärchen zurück. Auf die mysteriöse Einleitung folgt ein lustiger Marsch und natürlich das bekannte Hauptthema des
Films.

Auch die Musik zum Film Robin Hood stammt aus der gleichen Zeit. Songs wie „Robin loves you“ und „Everything I do“, hier präsentiert als Solo für das Tenorhorn-Register, illustrierten hier die Geschichte von dem geächteten Helden Robin Hood, der den Reichen nimmt und den Armen gibt. Zum Abschluss des Konzerts hatte man noch die munteren Melodien aus dem Musical „Mary Poppins“ auf dem Programm. Die Musiker spielten mit Charme und Witz so bekannte Evergreens wie:„Mit ’nem Teelöffel Zucker“, „Chim, Chimeney“ und „Supercalifragilistic“.

Jahreskonzert 2015

Die Vorsitzenden bedankten sich bei allen Mitwirkenden und überreichten Blumen und Präsente. Als Zugabe für das begeisterte Publikum spielte das Orchester ein Medley aus gefühlvollen Weihnachtsliedern zum Mitsingen.

Text: Maria Bierwald
Fotos: Steffen Linder

Publikum applaudierte begeistert

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Zu einem großen gemeinsamen Jugendkonzert hatten die Musikvereine St. Leon und Rot ihre Kooperationspartner eingeladen.
Das Schülerorchester der Musikvereine St. Leon und Rot eröffnete klangvoll das Konzert mit dem melodiösen „Ayre and Dance“ von Bruce Pearson. Ein Thema aus „Pomp and Circumstance“ von Edward Elgar und der lustige „Monster Rock“ standen noch auf dem Programm der Schülerkapelle unter der Leitung von Maria Bierwald.

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Jahreskonzert 2014

Am kommenden Sonntag, 14.12.2015, ist es wieder soweit. Das Jahreskonzert der Musikkapelle St. Leon-Rot findet wie immer um 17 Uhr im Harres statt. Unser Dirigent und das Notenkomitee haben das Programm dieses Jahr unter das Motto „Bilder der Erde“ gestellt. Kommen Sie mit uns auf eine Reise rund um die Welt und lernen Sie Landschaften, Länder und Kulturen auf musikalische Weise kennen.

Wer noch Karten benötigt, erhält diese noch bis morgen bei allen Musikern, den bekannten Vorverkaufsstellen oder am Sonntag an der Abendkasse.

Der Saal öffnet um 16:30 Uhr. Gerne können Sie sich vor Konzertbeginn bei einem Getränk auf den Abend einstimmen.

Unser Programm in diesem Jahr:

  • Bläserklasse, Schülerkapelle und Jugendkapelle unter der Leitung von Maria Bierwald stellen sich vor
  • kurze Umbaupause
  • Sedona
  • Finlandia
  • Eiger
  • Hornfestival
  • Shenandoah
  • Florentiner Marsch
  • Pause
  • Romantic Charm of Pentatonism
  • An der schönen blauen Donau
  • Mary’s Boy Child
  • What A Wonderful World
  • Copacabana

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Die Musikkapelle St. Leon-Rot präsentierte Filmmusik

Unter der Leitung ihres neuen Dirigenten Martin Sebastian Schmitt präsentierte die Musikkapelle St. Leon-Rot einen Abend mit Filmmusik bei ihrem Jahreskonzert im Harres am ersten Advent. Die Jugend-und Schülerkapelle eröffnete das Konzert mit dem Märchen von Aschenbrödel mit der Musik von Kees Vlaak. Engagiert trugen die jungen Musikerinnen und Musiker das bekannte Märchen im Text vor und illustrierten mit ihrer Musik die Bilder und Gefühle aus dem bekannten Märchen.
Anschließend spielte die Schülerkapelle zwei kleine Stücke von Robert Bönisch. Das Jugendorchester präsentierte sich mit „Swampdog Rag“ und einem kleinen Medley aus dem Musikfilm „Grease“.

Roswitha Poyck-Götzmann begrüßte die Gäste und führte wieder gekonnt und sachkundig durch das musikalische Programm. Sie erläuterte die Aufgabe der Musik in Filmen: Stimmungen und Gefühle werden mit Hilfe von Musik verstärkt, Spannung wird gesteigert. So trägt Musik zum künstlerischen Gesamteindruck wesentlich bei.
Mit der Musik zum Film „Jurassic Park“ eröffnete das Hauptorchester sein Programm. Die Kompositionen zu diesem Film stammen von John Williams, der seit den 70 er Jahren die Musik zu vielen sehr bekannten Hollywoodfilmen geschrieben hat. Auch die aufregende Musik zu den Abenteuer Filmen von „Indiana Jones“ stammt aus seiner Feder. Strahlende Fanfaren aus dem Orchester verliehen diesem Stück Glanz und dramatische Spannung.
Ausdrucksvoll und innig ließ Kirsten Feuerstein auf ihrem Alt-Saxophon das Hauptthema aus dem Film „Schindler’s Liste“ erklingen. Das Orchester begleitete sie dabei dezent und einfühlsam. Von Alan Menken stammt die witzige Musik zu dem Disney-Klassiker „Aladdin“. Das Orchester musizierte sie akzentuiert und in bester Spiellaune.

Mit dem fein und transparent gespielten „Colonel Bogey March“ aus dem 50-ger Jahre Film „Die Brücke am Quai“ von Kenneth Alford verabschiedete sich das Orchester in die Pause. Mit einer sinfonischen Suite aus der Filmmusik zu „Fluch der Karibik“ von Hans Zimmer und Klaus Badelt eröffnete das Orchester unter der souveränen Leitung seines Dirigenten Martin Sebastian Schmitt den zweiten Teil des Konzerts. Hier machte sich besonders die intensive Arbeit am Orchesterklang bemerkbar. Alle Register traten in ihren speziellen Klangfarben hervor, unterstützt von einer leistungsfähigen Schlagwerkgruppe.
Mit dem romantischen Hauptthema aus Zefferellis „Romeo und Julia“, komponiert von Nino Rota, ertönten nun lyrische Klänge in weiten melodischen Bögen.
Die rhythmisch prägnante Musik zum Film „Der rosarote Panther“ bereitete Musikern und Publikum gleichermaßen Vergnügen. Henri Mancini komponierte das launige Werk zu Beginn der
1960er Jahre für eine Kriminalkommödie. Ebenfalls in den 1960er Jahren erlangte der Komponist Ennio Morricone internationale Berühmtheit für seine Arbeiten zu bekannten Filmen.
Titelmelodien für berühmte Italo-Western wie „Spiel‘ mir das Lied vom Tod“ oder „Zwei glorreiche Halunken“ waren in dem Medley „Moment for Morricone“ zu hören.

Marietta Heinzmann und Monika Hofmann wurden im Anschluss für 40- bzw. 30 jähriges aktives Musizieren im Musikverein Rot geehrt. Bei den Dirigenten Martin Schmitt und Maria Bierwald bedankten sich die Vereinsvertreter Rudi Heger und Roland Wahl mit Blumen und Präsenten für die geleistete Arbeit.

Mit „Soul Bossanova“ von Quincy Jones setzte das Orchester gekonnt einen fröhlichen Schlusspunkt im Latin Style. Das Publikum im Harres applaudierte begeistert. So gab es dann noch einen adventlichen Gruß als Zugabe. Gemeinsam mit allen Jungmusikern intonierte man das bekannte Adventslied „Macht hoch die Tür“.

Text: Maria Bierwald